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Die Nacht der Zitadelle

 

Ryke Geerd Hamer




Gerade wanderte er noch durch Kursk, als ihn von hinten ein Eisenderwisch erschlug. Das alles war morgen.

Er war verschwitzt. Nass bis auf die Knochen, die noch nach alten Gebirgsledersocken rochen. Schmerzen durchzogen sein Gebein. Warum ging er gerade in die ukrainische Taiga um seine letzten Junggesellentage zu
genießen. Er wusste es nicht. Er wusste es noch nie. Er wusste auch nie, wann er kein Junggeselle mehr sein werde. Schauder durchzog seinen Körper. Es war kalt. Leider war es immer kalt um diese Jahreszeit in Dnasdpropowoskok. Das war natürlich für einen rumänischen Indio zu viel. Er hatte es heute zu vollbringen.

Murga wollte es so. Niemand wollte Murga erzürnen, zu sehr die Folgen. Er wanderte also zur Kschklbotsch-Plaza, einer italienischen Hofimitation neben zwei kaukasischen Geländen. Heute war es sehr schwül, doch der Schweiß gefror, bevor er die Hitze dämmen konnte. Er wartete. Urga sollte kommen. Urga kannte er nicht. Urga sieht aus, wie Boris Rschalkenowa. Er kannte Boris. Urga kannte er nicht. Was werde ihn denn erwarten, sofern die Huanischen Triaden sich aus der Polka-Ebene in die Bürzelkrichwande eruieren würden? Er wusste es nicht. Er stand weiter da. Boris kam nicht, also aß er einen Stein. Er liebte Steine, auch wenn sie sein Verlangen nicht erwiderten. Boris kam und übergab ihm ein Paket. Es war schwer. Es war viele Tonnen schwer. Also ließ er es liegen. Das Werk war vollbracht. Seine Ende besiegelt. Er trank Wein.
   

 
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