Lyrik2000Vier Frauen inner Tagesschicht

Ontobonto-Oklomoklo-Synthese ficht Stralsund an

 

Etzenhammer




Eklat beim zweiten deutschen Treffen der Stahl-Exegese

Dortmund. Beim dritten österreichischen Treffen der Mondän-Peripherie in Wuppertal kam es zu keinen nennenswerten Ausschreitungen. Josef Landser-Husar, der 5000 Jahre alte Sphinx-Restaurator aus Santiago, Niedersachsen verspeiste seinen Kollegen Brömme Matulke-Matalke-Matulke-Funktion (38), nachdem im dieser mit einer sogenannten Handkarte den Weg. Etwa die Hälfte der Vereinsmitglieder absorbierte das Licht. Matronenförmig wulste sich das Gestüt auf und Grenzgebiet-Anholf, der wilde Recke aus dem brandenburgischen Delhi, verpflanzte einen Baum in den noch frischen Bumsdünger. Doch das Heft in der Hand hatte mal wieder Athletiko Marshall (29), der durch konsequentes Fernbleiben sein Urinal in den Metz ritzen konnte. Schriftführer war wieder mal Prothold Ontman-man-man-man, der sich spontan zu einem Gang Bang der Extraklasse entschloss und seine Garageneinfahrt dazu benutzte einmal so richtig den Hemd-Kadaver in die Scharmützel. Von oben herab stürzt sich die fliegende Methanklappe "BMC 5050" auf die Mitglieder der Partei, doch ein umherstürzender Baum verhindert Schlimmeres (Rinde!). Zwei Stunden später wird immer noch Karten gespielt, ein Spiel namens "Skelett-Hose", bei dem es vor allem darum geht dem Gegner eine Mütze aufzusetzen, damit sich dieser nicht erkältet. Als Überraschungsgast bietet sich der bekannte Schlagersänger Brinkmann Gtomi an. Er bindet sich seinen Verstärker um und verrutscht die Gitarre an den Punkt für den besten Schall: einen Trichter. Doch die Friseure lassen sich nicht von ihrem Contest abbringen. Fleissig hacken sie weiter auf matschige Schädel ein und giessen den Teer auf für eine bessere Welt. Auch die nächste Abstimmung bringt kein Ergebnis und es herrscht Unmut.


Wer reguliert die Rändelschraube? Die "Walnuß"

Tumultartige Szenen ereignen sich als sich Kriegsgewinnler und Ästhetik-Professoren die Hand geben. Anmutig erhebt sich ein Donnerkeil der guten Laune aus dem Urpfand des Glücks und der Held von 1980 schwingt seine Spike-Flügel gegen die Ungläubigen: es ist Jotze Fentment-ment-Kalitze-Kalotze-Kaschlitze-Schleitzzze. Endlich: der letzte Tagesordnungspunkt. Schnitzel werden geordert, es kommen aber nur die Kartoffeln. Verwirrung um den Küchenchef, ein siebenjähriges Eichhörnchen namens "siebenjähriges Eichhörnchen namens". Rausreden ist nicht, die gutturalen Laute des Hörnchens werden im Keim erstickt als ein umherfliegender Kamm die Kehle brutal aufreisst. Schnaps-Zeit. Die Männer trinken schnell und reissen derbe Zoten. Ein Billardtisch kommt aus der Kombüse mäandert und beißt sich durch das Gemenge. Inmitten: Korea-Wahn Osmose (13), der den Turbo-Oszillator auf die Waran-Kombüse schraubt und damit dem Flugpersonal das Zeichen zur Abreise gibt. Achtung Klimax: Peter Scholl-Latour und Marius Müller-Westernhagen werden auf zwei dampfenden Hovercrafts hereingefahren, eine Fanfare zerbirst die donnernde Ruhe und es regnet blutigen Stuhl. Der Popsänger springt auf den Zug der Unterhaltung und fährt ab: Zug ohne Wiederkehr. Scholl-Latour zerbricht innerlich und entschliesst sich zu mehr Schnaps. Der Ball rollt nun zu Habermas, der nimmt an, flankt zu Habermas, dann Foul von Habermas an Kalitze-Kaletze-Spezial. Eine Sonderedition des ICE "Eva Braun" durchmisst in schnellen Schritten das Stadion und zerschellt an der Bande, das Gesicht vulkanisiert. Fasching 2004: Spaß, Nutten und Funkuhren für umsonst.
   

 
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